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Bühne auf der Donauinsel Foto: Stew Zotti

29.06.2021

Wien dreht auf!

1.000 Acts an 40 Locations: Der Kultursommer Wien macht auch heuer wieder die ganze Stadt zur Bühne, von der Innenstadt bis in die Peripherie.

Du kannst dich einfach treiben lassen, sei gratis bei Konzerten, Lesungen, Performances dabei. Wenn du tanzen möchtest, dann schau beim Bank Austria Kultursommer Club vorbei, bei dem angesagte DJ-Kollektive auflegen.

Foto: Nikolaus Ostermann

The Vegetable Orchestra Foto: Katsey Photography

Jede*r hat während der letzten Monate etwas anderes vermisst: Wummernde Bässe in den Clubs, coole Livekonzerte, Lesungen mit intensiven Gesprächen danach oder Tanz-Events, bei denen einem schon beim Zuschauen der Schweiß auf der Stirn steht. Corona hat das Kulturleben jäh unterbrochen. Viele Kunstschaffende standen ohne Einnahmequellen da.

Sommerfestival für Wien

Die Stadt Wien hat sich deshalb im Vorjahr zum ersten Mal ein tolles Sommerfestival ausgedacht, das die ganze Stadt bespielt. Auf diversen Bühnen gibt es Live-Events, bei denen du für den Eintritt nicht zahlen musst. Beim Kultursommer Wien kommt die Kunst direkt zum Publikum. Die Veranstaltungen finden unter freiem Himmel auf improvisierten Bühnen statt. Zum Chillen stehen Liegestühle bereit. Der Kultursommer gibt Künstler*innen die Möglichkeit, wieder auftreten zu können. Und er zeigt einem neugierigen Publikum die Vielfalt der Wiener Kulturszene.

Die Bank Austria ist ein Hauptsponsor des Kultursommers. Robert Zadrazil, Vorstandsvorsitzender der UniCredit Bank Austria, erklärt, warum die Förderung von Kunst gerade jetzt enorm wichtig ist: „Als moderne Bank nehmen wir gesamtgesellschaftlich relevante Themen sehr ernst. Deshalb haben wir unser Engagement für die von der Pandemie stark betroffene Kunst- und Kulturszene zuletzt stark ausgebaut: Beim Donauinselfest sind wir ebenso wieder dabei wie beim Kultursommer Wien und dem beliebten Filmfestival auf dem Rathausplatz.“

Impulstanz Workshop im Rathaus Foto: Nikolaus Ostermann

Buntes Programm für Wiener*innen jeden Alters

Heuer geht der Kultursommer in die zweite Runde – und ist noch umfangreicher. An 40 Tagen (3. Juli bis 15. August) sind an 40 Locations 1.000 Acts zu erleben, quer durch die musikalischen Genres von Elektropop bis Wienerlied, von Theater bis Tanz, Kabarett, Literatur, Performance und zeitgenössischem Zirkus. Erstmals gibt es heuer auch ein Kinder- und Familienprogramm.

„Der Wiener Kultursommer ist einfach so bunt wie die Stadt“, sagt Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler, die das Projekt initiiert hat: „Ich wünsche mir, dass ganz viele Wiener*innen – Jung und Alt – Kultur neu begegnen, Open-Air-Veranstaltungen bei freiem Eintritt genießen und Freude haben an ihrem Kultursommer. Neu dabei ist der Bank Austria Kultursommerclub bei der Donaustadtbühne – da kann endlich ordentlich aufgedreht und getanzt werden!“

Clubkultur wiederbeleben: Party bei der Autobahn

Die Clubkultur hatte es während der Pandemie besonders schwer, umso erfreulicher ist es, dass es im Kultursommer einen von der Bank Austria geförderten Party-Schwerpunkt gibt. Mit der Donaustadtbrücke wurde ein idealer Ort gefunden. Der Lagerplatz der MA 28 ist eine Location mit Industrial Flair. Er liegt in der Nähe der Autobahn, Anrainer fühlen sich dort nicht gestört. Einer ausgelassenen Partynacht steht also nichts im Wege. Freitag- und Samstagabend legen DJ-Kollektive wie das queere Malefiz oder die House- & Minimal-Expert*innen Club Pompadour auf. Für die Club-Abende braucht man Tickets. Sie kosten 10 Euro und sind online erhältlich. Sie werden vor Ort in Gastro-Gutscheine umgewandelt.

Neben dem Bank Austria Kultursommerclub gibt es heuer auch erstmals den Bank Austria Kultursommer-Pass, da kannst du an unterschiedlichen Locations Stempeln sammeln. Ab sechs Stempeln gewinnst du mit ein bisschen Glück Gutscheine für Kulturveranstaltungen im Herbst. Dadurch wird der Kultursommer auch einem intendierten Nachhaltigkeitsgedanken gerecht: Die von der Pandemie hart getroffene Wiener Kunst- und Kulturszene wird über den Sommer hinaus unterstützt. Und neues Publikum hat die Chance, Kunst für sich zu entdecken. Coole Sache, sei dabei!