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Alexander Peer, Foto: Stefan Müller

20.01.2022

Gin zu Ende, achtzehn Uhr – 5 Facts zum Bank Austria Crowdfunding Projekt

Nach einem produktiven Sommer, ist im Dezember 2021 der neueste Lyrikband des Dichters Alexander Peer erschienen. Die Gedichte aus «Gin zu Ende, achtzehn Uhr» zeichnen sich durch ihre Vielschichtigkeit aus und spielen mitunter auf Kultur, Literatur, Philosophie und Architektur an. Ergänzt werden sie durch ein Essay von Daniela Chana und einer feinen Auswahl von Fotografien aus Peers Fundus.

Über die Herausforderungen und den Erfolg des Crowdfundingprojekts berichtet er dir hier.

Gin zu Ende, Foto: Limbus Verlag

Cover Gin zu Ende, Foto: Alexander Peer / Limbus Verlag

Das bin ich…

Alexander Peer, *1971 in Salzburg. Studien in Germanistik, Philosophie und Publizistik. Er lebt seit 2004 als freier Autor & Journalist in Wien.

Peer leitet gelegentlich Schreibwerkstätten und moderiert Veranstaltungen. Ferner ist er als Rezensent tätig (für das Magazin des Literaturhauses Wien, die Wiener Zeitung, die Poesiegalerie, Literatur und Kritik u.a.). Er schreibt regelmäßig Essays und Beiträge zu Literatur, Architektur und Philosophie.

Das ist mein Projekt…

«Gin zu Ende, achtzehn Uhr» ist eine Zusammenstellung von Texten und 12-15 Bilder aus einem Fundus von 13000 Fotografien. Seit 15 Jahren sind diese durch Alexander Peers Arbeitsaufenthalte in Europa entstanden. Er brachte alles in eine dramaturgisch stimmige Form. Dazu entstand ein Essay von Daniela Chana.

Ich wäre gerne die Nachsicht zwischen den Menschen heißt es in einem Gedicht des Zyklus ‚Gin zu Ende, achtzehn Uhr‘. Prompt möchte man antworten, das sei schon der Fall. Denn diese Gedichte sind nachsichtig, mild und reif; Dichtung in ihrer ganzen Schönheit und Kraft auszuschöpfen, war das Ziel. Ein ungeheures Spektrum an Schauplätzen und Naturerscheinungen, philosophischen Theorien, emotionalen Zuständen, Reflexionen zu Vergangenem, Gegenwärtigem und nie Geschehenem verleiht diesen Texten Tiefe und Komplexität, und doch dominieren immer wieder Humor und Leichtigkeit und eben: Nachsicht.

Alexander Peer, Foto: Michael Winkelmann

Das ist uns wichtig…

Seit der erfolgreichen Crowdfunding-Kampagne für „Der Klang der stummen Verhältnisse“ waren fast genau vier Jahre vergangen. Es gab viele wohlwollende Besprechungen zum Buch mit den Tuschezeichnungen von Moussa Kone und meinen Texten. Gegenwärtig erleben wir wieder Verhältnisse, die uns wechselweise stumm machen und manchmal innerlich schreien lassen. Das Unausgesprochene zum Vibrieren bringen ist ein Impuls, der mich nie verlassen hat. Neben vielen Aspekten zum Schreiben geht es bei Lyrik oft um das Wahrnehmen von Lücken und von minimalen Konvulsionen am Körper und in der Kultur. Manchmal auch um die große Geste und den Blick auf das Damoklesschwert über uns … oder leider muss man sagen „die Damoklesschwerter“.
Aber auch wenn das Schreiben immer weitergeht, so ist doch die Produktion eines Buchs noch einmal eine andere Herausforderung, weshalb das Crowdfunding als finanzielle Hilfe unverzichtbar war.

Das darfst du nicht verpassen…

Am 5. Dezember 2021 erscheint „Gin zu Ende, achtzehn Uhr“ im Innsbrucker Limbus Verlag.

Der Band hat 96 Seiten, kostet 15,- Euro und zeichnet sich durch seine bibliophile Ausstattung aus. Verleger Bernd Schuchter hat mit dem Herausgeber Erwin Uhrmann die Reihe „Limbus Lyrik“ geschaffen, die bereits etliche aufsehenerregende Bücher aufweist. Stets gut betreut durch die so genau lesende Lektorin Merle Rüdisser, die den grundsätzlich starken Texten noch einmal die Nuance Qualität verpasst, die spürbar ist.

16.04.22: Alexander Peer liest im Rahmen von "Hilfe kommt aus Bregenz"!

Weitere Buchpräsentationen – auch in Wien – folgen.

Unsere Message an die Crowd…

Manchmal besteht das Ankommen darin, einfach weiterzugehen.

Video: Gin zu Ende, achtzehn Uhr